Was ist die AG und wofür steht sie?

Wir, die AktionsGemeinschaft (AG), sind Österreichs größte Studentenorganisation. Alle 2 Jahre stellen wir uns den ÖH-Wahlen, damit wir DICH auf allen Ebenen des Universitätslebens bestens vertreten können.

Dies ist auch der große Unterschied zu den anderen Fraktionen: Es  ist uns ein großes Anliegen, dir mit unserem Service und der Vertretung deiner Interessen weiterzuhelfen und unsere Energie nicht an ideologischen Grabenkämpfen zu verschwenden. Mit unserem Wissen und unserer Erfahrungen definieren wir den Begriff der Studentenvertretung stetig neu und wirken an guten Lösungen mit.

Die AktionsGemeinschaft ist eine Studentenfraktion und fühlt sich deshalb ausschließlich der Arbeit für Studenten verpflichtet. Wir setzen uns für bessere Studienbedingungen ein und konzentrieren uns auf Hochschulpolitik -nicht auf Gesellschaftspolitik. Des Weiteren versuchen wir durch unsere Vielzahl an Mitarbeitern deine universitären Probleme zu lösen und die Qualität der Uni noch weiter zu steigern. Wir sind keine Vorfeld-Organisation einer Partei, sondern setzen uns aus Personen unterschiedlichster politischer Meinungen zusammen. Der Regenbogen, der unser Logo ziert, unterstreicht dies. Daher sind wir - im Gegensatz zu den parteiideologisch verblendeten Fraktionen - für Konsens und Nachhaltigkeit. Puncto ÖH: Wir haben uns ganz bewusst dezentral organisiert, damit wir überall vor Ort direkt auf die lokalen Begebenheiten eingehen können. Beispiele hierfür sind: Leistungsorientierte Zugangsregelungen, Studententickets, Änderungen der Curricula, Probleme mit Anrechnungen u.v.m.

Unsere Werte

 

Leistungsorientiert

Die Aktionsgemeinschaft bekennt sich zu einem positiven Leistungsbewusstsein. Leistung bedeutet für uns, das Bestreben des Einzelnen, persönlich gesetzte Ziele zu erreichen. Leistung liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen und ist somit unter gleichen Voraussetzungen selbst steuerbar. Wir erachten Leistung als unterstützenswertes Gut und treten daher für ihre Förderung sowohl in finanzieller, etwa in Form von Leistungsstipendien, als auch ideeller Hinsicht ein. Auf Grund dessen sollen besonders interessierte Studierende die Möglichkeit erhalten, sich über die geforderten Lehrziele hinaus wissenschaftlich und gesellschaftlich zu engagieren.

 

Kritisch konstruktiv

Wir hinterfragen unser unipolitisches Umfeld und darauf einwirkende bildungspolitische Veränderungen kritisch mit dem Ziel eines barrierefreien Studiums. Dies setzt voraus, dass wir Probleme nicht unter den Teppich kehren, sondern aktuelle Herausforderungen thematisieren und anpacken. Es liegt in unserem Selbstverständnis, dass wir tolerant und respektvoll mit unseren Verhandlungspartnern umgehen, auch in schwierigen Situationen die Gesprächsbasis wahren, aber dennoch zielstrebig und mit Nachdruck an der Verwirklichung unserer Ideen arbeiten. Wir stehen für eine verantwortungsvolle ÖH mit konkreten Zielen, die den Studierenden gegenüber ehrliche und realisierbare Studierendenpolitik betreibt. Wir legen besonderen Wert darauf, dass die ÖH kritische, kontinuierliche und ergebnisorientierte studierendenbezogene Vertretungsarbeit leistet.

 

Sozial verantwortungsvoll

Soziale Verantwortung bedeutet für uns, aktiv dafür einzutreten, dass alle Studierenden unabhängig von materiellen, sozialen und emotionellen Faktoren, die Möglichkeit eines fairen, hürdenfreien Studiums haben. Die soziale Absicherung muss den individuellen Lebens- und Studienbedingungen angepasst werden und auf dem christlichen Prinzip des Gebens und Nehmens basieren. Dafür fordern wir entsprechende Mittel und Ressourcen und tragen dazu mit konkreter Hilfestellung durch kompetenten Service und engagiertem Einsatz bei.

 

Europäisch

Die AktionsGemeinschaft bekennt sich zur Europäischen Idee und sieht in der Vereinigung Europas die Zukunft.

Die Förderprogramme zur Steigerung der Mobilität innerhalb Europas wie Erasmus sind der richtige Weg um ein Zusammenwachsen der Kultur zu ermöglichen und damit durch Bildung einen zukunftsträchtigen Nährboden zu schaffen.

 

„AKTION statt Reaktion“

Die gute Idee braucht Willen zur Veränderung, Mut um Strukturen und alte Konzepte in Frage zu stellen, Bereitschaft zum unkonventionellen Querdenken und Kreativität. Realismus ist wichtig, darf aber kreativem Denken nicht im Wege stehen. Um eine Vision nachhaltig erfolgreich umsetzen zu können, müssen wir Ziele konsequent verfolgen, reflektiert überdenken, Kritik ernst nehmen und dynamisch adaptieren.

 

Nachhaltig visionär

Bildung ist für uns das höchste Gut. Es ist eine Ressource, die sich bei Gebrauch vermehrt, anstatt zu vermindern.  Nachhaltig-visionäres Denken soll als langfristig-strategische Überlegung im Gegensatz zu kurzfristig-taktischem Verhalten verstanden werden. Die AG versteht sich als visionäre Organisation, die wichtige Themen vorgibt, in denen die bildungspolitische Diskussion und der Student im Vordergrund stehen.  

Daher investieren wir viel mehr in die Ursachenbekämpfung, als uns mit reiner Symptombehandlung zufriedenzugeben.

 

Selbstbestimmt

Wir sind selbstbestimmte und weisungsfreie Gruppen - das bedeutet, dass wir die Themenschwerpunkte unserer Arbeit und unserer Positionen ausschließlich selbst definieren. Diese Verantwortung gegenüber uns und den Studierenden setzt sowohl politische als auch ideelle Unabhängigkeit voraus. Deshalb repräsentieren die Mitglieder der AktionsGemeinschaft ein breites Spektrum an Meinungen. Durch das Subsidiaritätsprinzip der AktionsGemeinschaft wird von Studenten und Hochschulgruppen auch ein möglichst großes Maß an Selbstbestimmung verlangt. Wir sehen daher offene Kommunikation, freie Meinungsbildung und darauf aufbauende demokratische Entscheidungsfindung als Herzstücke unseres Engagements.

Politische Position

Ein wesentliches politisches Unterscheidungsmerkmal gegenüber den anderen Studierendenfraktionen ist, dass die AG für ein faires Zugangsmanagement eintritt. Überfüllte Hörsäle und hohe Dropout-Quoten dienen als Hauptargumente. Der Erfolg von niedrigen Dropout-Quoten und einer höheren Studierendenzufriedenheit an Universitäten mit Studienbeschränkungen, spricht für ihre Position. Jedoch werden undifferenzierte Beschränkungen sämtlicher Studienrichtungen entschieden abgelehnt. Seit Jahren wird auch seitens der AG eine Verbesserung des bisherigen Stipendien- und Beihilfesystems gefordert, um das Studieren sozial gerechter zu machen. Des Weiteren treten sie für eine Förderung für Studentenheime seitens der öffentlichen Hand ein.

Bereits seit Jahren fordert die AG ein Erreichen des 2%/BIP-Ziels für den tertiären Bildungssektor. Sowohl durch eine massive Erhöhung des Uni-Budgets als auch durch vermehrte Subvention aus dem privaten Sektor, soll dies erreicht werden.

Neben ihrer politischen Position legt die AG einen Schwerpunkt ihres Engagements auf Serviceleistungen für Studierende.

Die AktionsGemeinschaft ist Mitglied der European Democrat Students, welcher der größte europäische Dachverband politischer Studierendenorganisationen ist.

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